

BME die Therapie die auf den Klienten zugeschnitten ist.
Es gibt keine Therapie, die für jeden Klienten/jede Klientin gleichermassen passt. Es braucht deshalb individuelle, auf die Bedürfnisse anpassbare Formen der Therapie. Diese kann aus verschiedenen Elementen zusammen- gesetzt werden. BME steht für Bewerten, Modifizieren und Entspannen. Die Grundlagen dieser von mir entwickelten Methode gehen zum Teil auf die kognitive Therapie, das autogene Training und andere Formen zurück. Entscheidend ist es aber, dass, mit den Mitteln des individuellen Gesprächs, Wege aufgezeigt und gefunden werden, die Mut zum eigenen Umsetzen von wirksamen Veränderungen machen.
BME ist deshalb so erfolgreich, weil die Therapie in kurzer Zeit und wenigen Sitzungen erstaunliche Resultate zu erzielen vermag. Und nichts motiviert so sehr wie Erfolg, sichtbarer und spürbarer Erfolg.
Kognitive Umstrukturierung
Schlafstörungen, zuviel Stress oder gar Burnout-Symptome haben meist mit der persönlichen „Bewertung“ (Interpretation) der Situationen zu tun, in welcher die Symptome auftreten. Unter Umständen ermöglicht eine andere „Bewertung“ auch ein anderes Verhalten, das weniger Stress verursacht, wieder schlafen lässt, oder die Burnout-Symptome reduziert. Diese „Anpassung“ der Bewertung kann durch eine gezielte Umstrukturierung erreicht werden.
Autogenes Training
Es ist wichtig, ein Gleichgewicht von An- und Entspannung zu erreichen. Mit dem autogenen Training, einer Entspannungsmethode nach Prof. Schultz erlernen Sie, sich autonom und selbstbestimmt in einen Zustand der Ruhe und Entspannung zu bringen. Mit der Technik des autogenen Trainings finden Sie zu seelischem Gleichgewicht zurück, und begegnen dem täglichen Stress mit viel mehr Gelassenheit. Da sich psychische Belastungen nachweislich auch negativ auf unsere Abwehrkräfte auswirken, unterstützt autogenes Training also auch Ihr Immunsystem.
Autogenes Training
Theorie über das Autogene Training
Das autogene Training ist auf der Methode von Prof H.J. Schultz aufgebaut. Er fand heraus, dass mit konzentrativ gelenkter Vorstellung und suggestiven Befehlen der Körper in eine Tiefenentspannung gebracht werden kann. Zum Beispiel wird durch die "Schwere/Wärme-Übung" eine komplette Muskel- und Gefässwandentspannung erzielt. Das Wesentliche dabei ist, dass unser Körper auf die Suggestion (Schwere/Wärme) reagiert und diese unmittelbar umsetzt.
Im Verlaufe der Ausbildung, die in der Regel aus sechs Übungseinheiten besteht, lernen Sie eine Entspannungsmethode, die Sie dann in vielen Situationen Ihres Lebens anwenden können. AT kann in Gruppenkursen oder in individuellen Einzellektionen erlernt werden.
Nach dem Grundkurs kann das Gelernte voll umfänglich angewendet werden. Um noch etwas tiefer in die Materie einzusteigen und vor allem um den Umgang mit eigenen Bildern, Suggestionen und der Wirkung von Farben und Vorstellungen zu ergründen gibt es einen Fortsetzungskurs. Dieser umfasst sieben Kursabende.
Ohne regelmässiges Üben hat man aber keinen Erfolg beim autogenen Training. Am besten wird 2-3 mal täglich für ca. 10 Minuten geübt indem man das autogene Training als festen Bestandteil in den Tagesablauf einbaut. Damit wird diese Form der Entspannung zu einem jederzeit und an jedem Ort einsetzbaren Instrument, das Sie viele Lebenssituationen besser meistern lässt.
Individuelle CD
Nach meinen Erfahrungen unterstützt eine individuelle CD die in meiner Praxis vor allem angewandte Form des Einzel-AT's ideal. Das autogene Training kann auf diese Art den Bedürfnissen des jeweiligen Klienten angepasst werden, und vor allem hat dabei auch das individuelle Gespräch seinen Platz.
Autogenes Training wird auf diese Weise Schritt für Schritt genau so schnell erarbeitet wie es für den jeweiligen Klienten nützlich und sinnvoll ist. Weil jeweils nur mit der nächsten Übung begonnen werden sollte, wenn die vorherige wirklich sitzt, bietet dieser Ansatz beste Gewähr für eine lang anhaltende und nachhaltige Wirkung.


(anklicken zum herunterladen)
(anklicken zum anhören)
Kognitive Methoden
Kognitive Umstrukturierung
Der Umgang mit unseren Gefühlen ist selbstverständlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens. In viele Büchern, Heften und Broschüren, ja sogar in Tageszeitungen finden wir zuhauf Ratgeber und Vorschläge, über einen möglichst effizienten Umgang mit emotionalen Belastungen und Lösungsvorschläge, wie wir unsere emotionalen Probleme besser in den Griff kriegen sollten. Wie man positiv denkt, sich zu Höchstleistungen motiviert, ja sogar wie wir uns mit Leichtigkeit das Rauchen abgewöhnen können. Die vielen Menschen mit psychischen Problemen wie Depressionen, Angst- und Panikattacken oder sozialen Ängsten sind Beweis dafür, dass vielleicht die Zusammenhänge doch etwas komplexer sind, als allgemein angenommen.
Das kognitive Modell auf dem die kognitive Therapie basiert, besagt, dass Gefühle und Verhalten von Personen durch deren Wahrnehmung von Ereignissen beeinflusst werden. Nicht die Situation an sich beeinflusst die Gefühle einer Person, sondern die Art und Weise, wie die Person die Situation interpretiert (Beck 1964, Ellis 1962).
Zitat (Epiktet): „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen“. Dieselbe Situation kann aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen und Bewertungen zu ganz unterschiedlichen Gefühls- und Verhaltensreaktionen führen.
„Prinzipiell gilt auch für die kognitive Verhaltenstherapie: Psychische Probleme sind immer auch emotionale Probleme“. Therapeutisch steht daher stets im Vordergrund, die emotionalen Hindernisse für notwendige Lernerfahrungen zu bearbeiten. So ist es für viele Betroffene mit psychosomatischen Symptomen wichtig, erst einmal zu lernen, dass es sich bei ihren Beschwerden nicht um somatische Erkrankungen oder um Verhaltensdefizite handelt, sondern um (Begleit-) Symptome emotionaler Probleme.
Das ABC Modell (nach Ellis)
Das ABC Modell der Emotionen von Ellis dient sowohl dem Therapeuten wie auch dem Patienten zur Beschreibung, zum Aufspüren und zur Diagnose von Situationen, Kognitionen, Emotionen und Verhalten. ABC steht für Ausgangssituation, Bewertungen und (C) Konsequenzen.


(anklicken zum vergrössern)
BME steht für Bewerten
Modifizieren
Entspannen
BME basiert auf einem Teil der kognitiven Therapie. Die Umstrukturierung wie sie in den Arbeiten von Aron T. Beck und auch von Albert Ellis oder Danald Meichenbaum beschrieben wurde, ist aber nur ein Element der ganzen Therapie. Ein weiterer wesentlicher Aspekt befasst sich mit spezifischen Entspannungstechniken. Diese Techiken erlauben das Aufdecken und visualisieren von persönlichen Lebenswahrheiten. Es geht also nicht um die Entspannung an und für sich, sondern vor allem um den Zugang zu unbewussten inneren Überzeugungen und Grundsätzen. Diese sind es nämlich in starkem Masse die für die Bewertung von auch alltäglichen Vorkommnissen massgebend sind. In der körperlichen und geistigen Entspannung können die so aufgedeckten Bilder erkannt und wenn nötig gezielt modifiziert werden.
Bewerten
Wir alle treffen Entscheidungen aufgrund unserer Erfahrungen, unseres Wissens und ganz allgemein gesprochen unserer individuellen Lebensgeschichte. Oft sind wir es uns einfach nicht bewusst, aber wir bewerten jede Situation, laufend und blitzschnell - und unsere Reaktionen sind natürlich abhänig von diesen Bewertungen. Es ist ein erstes Ziel von BME herauszufinden, wie diese Bewertungen wirken und was sie in unserer Gefühlswelt auslösen können.
Entspannen
Mit dem Mittel ganz spezifischer Entspannungsübungen werden persönliche Lebenswahrheiten und innere Überzeugungen, die zum Teil für die Bewertungen verantwortlich sind, aufgedeckt und bewusst gemacht. In der körperlichen und geistigen Entspannung können die Bilder, die zu den Bewertungsmodellen führen, erkannt und wenn nötig modifiziert werden.
Modifizieren
Durch das modifizieren von dysfunktionalen Verhaltensmustern können viele, vormals belastende, Situationen in der Zukunft entschäft oder ganz eliminiert werden, weil wir nun in der Lage sind ganz anders damit umzugehen. Es liegt allerdings auch ein Stück Eigenverantwortung darin, ob jemand überhaupt bereit ist, seine alten Normen und Wertvorstellungen in Frage zu stellen. Hierin liegt denn auch ein wichtiger Willensbeitrag, der wesentlich für den Erfolg der Therapie mitverantwortlich ist.
Persönlichkeitstest
Arbeitszufriedenheitstest
Tests dienen dazu die Situation in der sich jemand befindet möglichst objektiv zu bewerten und zu analysierne. Oft eröffen sich bei etwas distanzierterer Betrachtung auch differenzierte Möglichkeiten im Umgang mit spezifischen Fragestellungen. In der Praxis Dorma bain haben sich vor allem ein Persönlichkeitstest (der 16 PF-R Test nach K.A. Schneewind und J. Graf) und ein eingen entwickelter Arbeitszufriedenheits-Test bewährt. Diese Tests werden nach der Auswertung individuell durch gearbeitet und besprochen. Sie sind oft eine Grundlage für Zielsetzungen und der Festlgeung weiterer Schritte in der Therapie.
Der Arbeitszufriedenheits-Test
Dieser Test kann auf der Website online gemacht werden. Er befindet sich im "internen" Teil. Fragen Sie nach dem Passwort, damit Sie den Test ausfüllen und abschicken können. Die Auswertung erfolgt dann anlässlich eines Gesprächs, bei dem auf Ihre individuellen Fragen eingegangen werden kann.
Der Persönlichkeitstest 16 PF-R
Aufgrund Ihrer Antworten zu den insgesamt 184 Fragen werden zu 16 Persönlichkeitsmerkmalen Bewertungen erstellt und in einer anschaulichen Grafik dargestellt.
Sie bekommen das Fragenheft für diesen Test in der Praxis Dorma bain. Die Auswertung wird Ihnen in gedruckter Form übergeben und die Resultate individuell besprochen und ausgewertet.
(anklicken zum vergrössern)